Hof Prädikow

Auf dem größten Vierseiten-Hof Brandenburgs entsteht in einem 250-Einwohner Dorf ein innovatives Wohnprojekt. Hier verbinden sich in naher Zukunft gemeinschaftliches Wohnen und zeitgemäßes Arbeiten auf dem Land. 

Als Schnittstelle für traditionelles Handwerk, Kreativwirtschaft und digitales Gewerbe wird Hof Prädikow zum Ort des Austauschs und Experiments. Neben der Hofgemeinschaft und dem Gelände wird auch die Beziehung zum Dorf und die gemeinsame Infrastruktur Schritt für Schritt entwickelt. 

Der Hof dient uns als Erfahrungsquelle, Testgebiet, Veranstaltungsort, Netzwerkknoten und Experten-Pool.

 
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Das Projekt

Hof Prädikow vereint modernes Arbeiten mit ländlichem Wohnen. Indem wir diese vermeintlichen Gegensätzen zusammen bringen, entstehen neue Lebens- und Arbeitsentwürfe.

Digitale Arbeitskultur und vielfältiger sozialer Austausch sollen hier eben so präsent sein, wie die Nähe zu Natur und handwerkliche Arbeit. Die fehlende Infrastruktur auf dem Land wollen wir mithilfe digitaler und sozialer Lösungen überwinden und eine echte Alternative zum stressigen Stadtleben schaffen.

Hofgewerbe

Die alten Mauern des Hofes bilden den idealen Experimentierraum dafür. Sie bieten Platz für eine gewerbliche Nutzung, die in ihrer Vielfalt eine Synthese aus Stadt und Land ist: vom Coworking-Space zur Schreinerei, vom Startup zur Goldschmiede, vom Fab-Lab zu Seminarräumen.

Alles beginnt mit einer gewerblichen Keimzelle am Eingang des Hofes: hier werden in den kommenden Jahren Büros, Werkstätten und Übernachtungsmöglichkeiten entstehen, um den ersten Bewohnern und Gästen das Arbeiten auf dem Hof zu ermöglichen.

Dorf-Hof-Inklusion

Ein weiterer wichtiger Baustein unserer Vision ist die Inklusion des Hofprojekts in das Dorf. Als Volkseigenes Gut war der Hof zu DDR-Zeiten gewerblicher und sozialer Mittelpunkt des Dorfes, nach der Wende kam mit Einstellung des Betriebs auch langsam Dorfleben zum Erliegen.

Nun sehen wir die Chance, dem Dorf sein Zentrum zurück zu geben. In einem gemeinsamen Projekt mit unseren künftigen Nachbarn konzipieren wir die "Dorfscheune", ein Treffpunkt für alle und Ort für Wissensaustausch und gemeinsame Veranstaltungen.

Gemeinschaft und Gruppenprozesse

Wir haben gute Erfahrungen beim Aufbau unseres genossenschaftlichen Projekts gemacht. Das ursprüngliche Kern-Team von 12 Menschen ist innerhalb nur eines Jahres auf eine Gruppe von aktuell 50 festen Mitstreitern (plus Kinder) angewachsen. Mithilfe sozialer und digitaler Tools konnten wir währenddessen zwei Bauabschnitte, ein komplettes digitales und analoges Kommunikations- und Abstimmungssystem, eine Vereinsgründung, mehrere Förderanträge und 8 Arbeitsgruppen voranbringen.

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